Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Neuntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 132 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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rzr LL Ms den Schem Hamphorasch gcthan, sie behaupten vielmehr, daß er die Zauberkunst im höchsten Grade besessen, und durch dieselbe habe er so mächtige Thaten verrichtet. Rabbi Abraham saget z. B. bey der Auslegung 2 B Mos. 8,?' „Da thaken die Zauberer auch also," hieraus kann man lernen, daß Jesus seine Wunderwerke nicht durch den Schem Hamphorasch gethan hat. Denn siche! eö war sa dieser heilige Name i» den Zeiten bNosts nicht einmal bekannt, da doch die Menschen heilig und fromm waren, wie viel weniger hernach. Alles was er gemacht hat, ist durch Zauberei) von ihm hervorgebracht worden. Im EvcUigelro selbst, wird dargethan, daß er sich 2 Jahr in Aegypten aufgehalten habe. Nun war Aegypten ein Land, welches von se her die größten und berühmtesten Zauberer geduldet hat. Hier hatte er Gelegenheit und Zeit genug, die Zauberkunst vollkommen zu erlernen. — Daß , aber Jesus den Schem Hamphorasch nicht gewußt, wird in Chißu Emuna S. 45 r. inglei« chen in den alten Nizzachon, S 249. und an andern Orten bestätiget. Da sie aber zugeben, daß Christus, wie oben erinnert, Todte erwecket, und noch andere große Wunder verrichtet habe, so fragen wir, wie er dieses durch Zauberey habe bewerkstelligen können, da doch dieses den Lehren ihrer ältesten Rabbinen schnür stracks widerstreitet. Denn so spricht z. E. Rabbi Mmmstse Ben Israel in Nischmar Chaim S. 148. C. iunsere Rabbinen gesegneten Andenkens, lehr