Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Achtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 117 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LU OX* H7 Blöße. — Denn war Jesus diirch seine Zauberkünste im Stande sich unsichtbar, und alle wachhabende Priester blind zu machen, wozu sollte ihm dann der Schrm Hamphorasch dienen? Konnte er diese Künste, so war er auch im Stan, de noch andere Verblendungen zu machen, oder, wenn man auch gleich annehmen wollte, daß Jesus geglaubet habe durch den Schem Hamphorasch noch mehrere und größere Künste als durch seine Zauberey hervorzubringen; so bleibt es doch immer noch wunderbar, warum er, nachdem er die wachhabenden Priester blind gemacht hatte, nicht auch zugleich die kupferne Löwen stumnr gemacht habe.) In seinen Geburtsorte nun gieng er auf den Straßen herum, und schrie mit lauter Stimme: was sind bas vor unsinnige Menschen, die sich unterstehen öffentlich auszustreuen, daß ich ein Unreines und uneheliches Ma-nser seyn soll! Sie sind vielmehr die unreine Mamjerim, und unwerth von der Gemeine Gottes geduldet zu werden! Hat nicht der Prophet Esaias schon längst mein« wunderbare Geburt Cap. 7, 14. vorherverkündiget? Spricht er nicht ausdrücklich: „Siehe! eine Jungfrau ist schwanger, und wird einen Sohn gebähren!" Diese göttliche Verheißung ist nun durch meine Geburt erfüllet. Meine Mutter ist ohne Zuthun eines Mannes als eine reine Jungfrau schwanger worden. Ich bin des lebendigen Gottes Sohn, ich habe Himmel und Erde, Hz das