Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Achtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 116 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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n6 »X» muß ein gut Gedächtniß haben. Wie ist denn das Pappier schon in die damaligen Zeiten gekommen?) Hierauf sprach er den Wundcrnamen aus, machte sich dadurch unempfindlich, ritzte sein Fleisch auf, legte in die Wunde den abgeschrieben«« Schem Hamphorasch, heilte sogleich die Wunde, durch die Kraft des göttlichen Namens, zu, urid girng davon. Die Löwen brülleten zwar wie gewöhnlich, so erbärmlich, daß Jesus auch würklich den erlernten Namen Gottes, ganz vergessen hatte; allein dieser abgeschrie, bene Schem Hamphorasch blieb noch immer in seinem Fleische stecken. Darauf gieng er an einen verborgnen und entlegenen Ort, öffnete die Wunde, nahm den Schem Hamphorasch wieder heraus, lernte diesen herrlichen Namen völlig auswendig, und wandert« mit diesem er, oberten Schatze, freudig nach Bethlehem Juda, denn da war er geboren. (Der Verfasser unterbricht hier seine übel erdichtete Erzählung, Mit folgender Anmerkung.) Es gieNg aber der Iischu, durch seine Zauberkünste und durch die Kraft des unreinen Teufelsnamen in den Tem, pel. Denn wäre dieses nicht gewesen, wie wäre es ihm denn möglich gewesen, hineinzukommen? oder, wie hätten ihm denn die wachhabenden heiligen Priester hineingelasscn? Es ist also ganz gewiß, daß er durch die ausgesprochenen unreinen Teufelsnamen hineingegangen ist. -— (Welche Klugheit zeigt hier der unbesonnene Ver, fasirr» Er selbst giebt schon seinen Gegnern Blöße