Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Viertes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 61 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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22 «x» 22 «r weiche d für ein hartes t gelesen, und aus vome, Blut, Tome, gemacht'? Doch kann ich bezeugen , daßich niemals diesen Namen selbst gehört habe. —^ r) Lechem Megoal, d. i. besudelt und beflecktes Brod. Denn so heißt es ausdrücklich in Dem alten Nizzachon, S. 148. Daß die christliche Kirche nicht so viel Glauben, als ein Senfkörnlein groß ist, haben müsse, erhellet unter andern auch mit daraus, nxyl sie zugleich, wenn sie das besudelte Brod verunreinigen und beflecken (consecrr« ren;) dabey sprechen: Das ist mein Leib. —- Aber auch dieses sucht der listige Rabbi Llpmann von sich, und seiner Nation abzulehnen» Er spricht nämlich: Wenn die Nazaräer einen Juden deswegen zur Rede setzen sollten, daß wir ihr gesegnetes Brod Lechem Megoal, besudeltes Brod nennen, so antworten wir ihnen also : Wir beschimpfen ja mit dieser Benennung keineSweges das Brod der Nazaräer: denn sie sagen ja selbst, daß Jesus von Nazareth in dem Brode sey, und daß er sie von der Hölle erlöset habe; deswegen nun nennen wir eS Lechem Megoal, das erlösende Brod. — Uebee dieses so war ja Jesus unser Anverwandter; und der nächste Anverwandte hieß Goel; folglich ist Lechem Megoal nichts anders, als das Brod des Anverwandten. — ."t 4) Scheuen