Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Viertes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 59 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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244» GXO 244»;s deswegen bestraft? oder warum ist er denn nicht. selbst dieser Lehre gefolget? Aus, was für Ursache hat er sich mit der Taufe des Greulwassers nicht besprengen lassen? oder, warum hat er ihre Unglückstage (d. i. Feyerkage) nicht mit gefeyerk? (hatte man denn damals schon die Gesetze Jesu?) Endlich 6) Ti»muf Teoila, die unflätige Taufe. Schändliche Namen, welche alle in dem Nizzachon, jenem Aeughause aller jüdischen Lästerungen enthalten sind. —— Das heil. Nachtmahl wird, wke Friedrich Samuel Brenz in seinem abgestreiften jüdischen Schtangeiibalg C. 2. bezeuget, Gudaß Tome, die unreine Mahlzeit, und Sewach Tome, das unreine Opfer genennet. Das Brod, oder die heilige Hostie nennet man erstlich: Lechem Tome, das unreine Brod, welches sogar der berüchtigte Verfasser des Nizzachon, der Rabbi Lippmann selbst nicht leugnet; denn er spricht in seinem Lästerbuche N. zzi. Was den Punkt betrift, daß wir die Hostie unrein Brod nennen, können wir den Christen^ wenn wir deswegen befraget werden, also antworten: Weußt du denn nicht selbst bekennen, daß es 4 B. Mos. 19,14heißt: „wenn ein Mensch in der Hütten stirbt, so soll der, welcher in die Hütte hinein gehet, und der, welcher schon drinnen ist, unrein seyn, sieben Tage." Die Unreinigkeit rühret also von den Tobten her: denn in welchem Hause ein Todter.ist, da ist alles,