Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 341 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LA «X» LA 34t gefüllet ist, so wird alles voll seyn von der Er, kenntniß des Herrn. — Wenn sich unsre Leser noch an die Mischen Lehren von dem Meßias, die wir am Ende un» sers sechsten, und zu Anfänge unsers siebenden Bandes beschrieben haben, erinnern, so werden wir finden, daß Maimonides denselben mit Recht widerspricht; sie werden aber auch sehr leicht bemerken , wie er den Mantel nach dem Winde hängt, ich meine, wie er sich bemühe, die lächerlichen und ungerälimten Lchrpunkte der Rabbinen, welche er doch gewiß in seinem Herzey verlachte, um sie doch öffentlich nicht ganz zu unter, graben, für verblümte, und, geheimnißvolle Re« den auszugeben, und wie er ferner-seinem Volke hie Ankunft des Meßias so abschildert, daß, wenn ihn die Juden reckt verstehen sollten , gewiß auf einmal ihre große Hoffnung von dem noch künftigen Könige Meßias, bey ihnen verschwinden muß. — Er lehret nämlich, daß bey seiner Ankunft gar nichts wunderbares, und außerordentliches Vorgehen werde. Gleichwohl soll doch einer von den Nachkommen Davids sich zum Könige aufwerfev, alle in die Welt zerstreute Juden zusammen bringen, das gelobte Land mit noch andern Ländern einnehmen, upd die glücklichste und prächtigste Regierung führen. Er behauptet nächstdem weiter, daß in diesen gestalteten Tagen keine Theurung, keine Noth mehr seyn, und die schönsten Früchte, und andre Kostbarkeiten so gemein, und in Üebersiuss? da V Z seyn