Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 340 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Z'4S LL «X» gmig das was noch zukünftig ist, erwarten. Das was man ja noch von diesen glücklichen Perioden wissen kann, ist, daß der Meßias, wenn er fein Reich bestätiget, und ganz Israel zu sich geführet haben wird, die Priester, Leviten, und die zwölf Stämme Israels durch den heil. Geist wieder aufrichken, und nicht etwan fügen werde: dieser ist ein Dieb, ein Mörder, ein Hurenkind;— sondern nur überhaupt: der ist aus dem Stamme Rüben, Naphthali, ü. s. w. Gewiß unsere ersten Weisen haben sich nicht etwa aus der Absicht nach den Zeiten des Meßias gesehnet, daß sie mit ihm die ganze Welt bezwingen, alle Völker beherrschen, von ihnen bedient werden, und alsdenn lauter gute Tage haben möchten. Ihre Erwartung war vielmehr die, daß sie alödenn weit geschickter seyn würden, sich zu dem ewigen Leben vorzubereiten, und sich -er-verheißnen großen Glückseligkeit in jener Welt würdiger zu machen. Denn da in diesen gesegneten Zeiten weder Theurung, noch Krieg, weder Neid noch Feindschaft seyn wird, so wird sich alle Welt mitten in dem Ueberssusse der zeitlichen Güter bestreben, dem Herrn zu gefallen, die dunkeln Und verschloßnen Worte der heiligen Schrift verstehen, uNd dadurch ihren Schöpfer so genau kennen zu lernen, als es die eingeschränktem, und endlichen Kräfte der Menschheit erlauben. Deswegen sagt auch die Schrift: So wie der Raum des Meeres mit Wasser an-