Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 326 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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zrS 25 »X» LS Gerechtigkeit bestätigen, sintemal sein Amt ist, die gerechte Sache seiner Unterthanen zu vertheidigen, und ihre, nicht aber seine Kriege zu führen. — So sprach Israel ausdrücklich r Sam. 8. 19. ro. „Wähle uns einen König — der uns r»chte, (d. i. unsere Rechtshändel schlichte) und unsre Kriege führe. — Bas fünfte Bmpitel zeiget den Unterschied zwischen den rechtmäßigen, und willkürlichen Kriegen. Jene betreffen nur die Vertreibung der 7 Völker, welche vor Israel das gelobte iand bewohnten, die Ausrottung der Amalekiter, und den unumgänglich nörhigsn Widerstand bcy einem ohngefahren und unerwarteten feindlichen Uebrrsall. Diese hingegen sind solche Kriege, die nur deswegen geführt werden, um sich einen großen Namen zu erwerben, und die Grenzen seines Reichs zu erweitern. Die erster« Kriegs kann der König nach seinem Willen anfangen, und endigen, ohne erst darum seine geheimen Räthe. und Minister zu Rathe zu ziehn. Seine Unterthanen sind in diesem Falle verbunden, sich auf seinem Wink zum Streite zu sammeln, und mit g-waffneter Hand wider die Feinde auszuziehen. — Die willkürlichen Kriege aber darf er für sich allein nicht anfangen; sondern die 20 Aeltesten, oder das Synedrium müssen hicrinnen all' rerft mit ihm übereinstimmen, und cs dem Volke bekannt machen. — Zur Zeit des Kriegs kann der König nach seinem Erachten neue Wege durch die Felder und Garten seiner Untercha-