Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Zwölftes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 184 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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184 »XS lich zuck Zeitvertreib des Königs einHofnarvgehalten wirddie größten Minister sich seine Freundschaft durch Geschenke zu erwerben suchen, damit er dem Könige nichts Böses von ihnen beibrin? gen möge; eben eine solche Beschaffenheit hat es auch mit dem Bocke, der am Tage der Versöhnung dem Sammael zum Geschenke überschickt werden mußte. Man wollte ihn nämlich damit zu bestecken suchen, daß er von dem Volke Israel nichts Böses vor Gott brächte, und es dessen Gnade verlustig machte. (Es ist also dieser rasenden Erzählung nach inr Sammael Gottes lustiger Ruth und Hofnarr:) Ferner heißt er auch Adam Belial , der nichtSwärdigste und unnützeste Mensch: denn dies Rabbiner, sprechen: Ihr, ( Juden) heißet Menschen, weil eure Seelen von dem Adam Haeljan d. i von hem höchsten und vornehmsten Menschen abftammen; allein die abgöttischen Nationen heißen nicht also, weil ihre Seelen von dem Adam Belial Herkommen, s. Emeck Hamelech S. z. E. 4. So führet er auch die beyden schönen Ehremirtel Ochst und Schwein. Sammael, heißt cs in vielen Rabbinischen Schriften, erscheinet oft in der Gestalt eines Ochstns 'oder eines Schweines. Sonderlich schwärmt er zur Pestzeit als ein schwarzer Ochse herum. Das Jalkur Lhadasth S. r;7- Ci 2. setzt noch hinzu: Die Ursache, warum sich Sammael in Ocbsengestalt sehen läßt, und daher den Namen führet, ist die-