Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Eilftes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 164 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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>64 so verhalt sich6 aucb mit den Teufeln, die ihre natürliche Feuchtigkeiten, welche durch das Feuer, das in ihnen ist, beständig ve^zchret werden, immer wieder durch andere und nuie ersetzen nuis, sen. — Daher war auch das Räucherwerk, welches ihnen geopfert werden mußte, von solcher Beschaffenheit, daß der Rauch, welcher davon in die Höhe stieg, ihnen zur Speise dienen konnte. Alles das bestätiget Rabbi Bachai, in seiner Erklärung der 5 Bücher Mosis S> l 39. C. 4. und der berühmte Talmudist Abbaief» spricht in dem Tr.Chollin S. 10;. C. 2: Als ich die ^eute, wenn sie aus einem Gefäße Wasser trinken wollten, allemal das Oberste abqicßen sähe; so dachte ich, es geschähe ans keiner andern tlrsache, als um den Staub, welcher sich oben aufgelegt hätte, dadurch wegzuschaffen. Allein der berühmte Mau hat mich versichert, der wah- Grund davon wäre der, weil die Teufel von dergleichen Wasser zu trinken pflegten. Denn als einstmals, fährt dieser berühmte Mann fort, ein junger Teufel, welcher in des Rabbi s?apa Hause Bedienter war, Wasser hohlen sollte, und zu lange weg blieb, von dem Rabbi aber bey seiner Rückkunft wegen seines langen Außenbleibens zur Rede gesetzt wurde, so gab er zur Antwort: er hätte erst das böse Wasser, weil die Teufel davon getrunken, müssen abfließen lassen. llnter den Delicatessen der Teufel machet nach der Rabbinen Meinung das Blut ihre angenehmste Speise aus. So spricht z. E. Rabbi Me- ,rachem