Mannheim
Compact Memory

Der Jude · 1771-01-01 · Zehntes Stück (1771) · p. Seite 156

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Achter Band (1771)
Issue
Zehntes Stück (1771)
Date
1771-01-01
Page
Seite 156 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2577043-2577055-9903566--3249-2580140
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

i;6 OX» gen. — " Hiermit Harmoniret der Verfasser des Buches!7lij'ch«n>rt Lhaiim aufs genauste, wenn er S. 141. C. i. spricht, daß alle jüdische Gotkesgelehrte dieses eimnüthig behaupteten; ja daß alle Krankheiten, die die Sterblichen plötzlich überfielen, von dergleichen teuflischen Besudelungen herkamen: denn was könnte nian sonst zur Ursache angeben, wenn man Menschen, die vollkommen gesund sind, auf einmal krank werden, an allen Gliedern zittern, daS Maul krümmen, und die Augen verdrehen sähe? —— Man solle sich also vor dergleichen Gefahren warnen lassen. Nach der Rabbinen Meinung ist überhaupt kein Winkel vorhanden, der von Teufeln ganz leer seyn sollte. So gar zwischen den Hörnern der Ochsen halten sie sich auf, denn in demTalm. Tr. pefachim S. nr. C. i. heißt cs ausdrücklich: „Wenn ein Ochse aus dem Wasser, oder aus der Tränke herkommt, so weiche aus, und bleibe nicht stehen: denn der Satan tanzet zwischen seinen Hörnern. — " Auch nicht einmal ihre Synagoge ist von dem Besuche der Teufel frey. Hiervon belehret uns folgende stelle in dem Talm. Tr. Berachok S.6.C. 1. Abba Benjamin spricht: Hätte das Auge die Macht, alle die bösen Geister zu sehen, die um und neben ihn sind, so könnte der Mensch nicht bestehen, d. i. er würde sich so sehr dafür entsetzen, daß er auf der Stelle sterben müßte. Abbaje sagt: Es sind weit mehr Teufel als Menschen,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.