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Der Jude · 1771-01-01 · Achtes Stück (1771) · p. Seite 125

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Achter Band (1771)
Issue
Achtes Stück (1771)
Date
1771-01-01
Page
Seite 125 (sequence 13)
Language
German
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LK *X* Ausgehen unvermeidlich ist, solches wenigstens nickt ohne Begleitung etlicher Personen unter» nehmen , weil der Engel des Todes zu solcher Zeit völlige Gewalt über jede einzelne Person, die ihm begegnet, hat. >! Rabbi Nachm giebt das Hundeheulen zu einem untrüglichen Zeichen von d)r Gegenwart desTodes Engels, so wie das Freundlickstellen und Schmeicheln der Hunde als ein Merkmal der Ankunft des Propheten Elias an. Er erläutert seine Thestn mit einer Geschickter Ein Jünger des frommen Rabbi Juda habe bemerkt, daß ein Reisender einmal seinen heulendenHund aufder Strafe auf die Seite gestoßen habe, worauf das Thier auf der. Stelle verrecket sey. (vernutthlich von einer sehr begreiflichen Ursache.) Nach der Rabbinischen Physik hatte der unschuldige Hund seinen Tod dem jahlingen Anblicke des Todesengsis zu danken. Denn durch den Stoß seines Herrn kam er diesem Würger, welcher alles, was ihm zu nahe kömmt, es sey Mensch oder Vieh- Hund oder Katze rödket,.in den Weg zu liegen. —- Da wir von dem jämmerlichen Lebensende der Juden in unserm 5ten Bande schon vieles gesagt haben, so können wir diese Abhandlung hier füg? lich beschließen, und uns zu der Lehre von den Teufel»! und bösen Geistern wenden.

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