Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Siebentes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 111 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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»xO Z't Eben damals sprach Moses: /dein es gar zu schwer ankam, aus dieser Welt zu scheiden- und der schon einigemal den Todesengel durch seine Macht von sich gcscheuchek hatte) Herr der Welt, hast du beschlossen, und ist es Lein Wille-, daß ich nicht ins gelobte Land kommen soll, so erlaube mir wenigstenshier in der Wüsten ztt bleiben, damit ich Nur nicht sterbe: Nein! Vers, setzte Gott, du must sterben? Wie könntest dtp sonst in das ewige Leben eingehn? Zudem wenn du ja lebendig bleiben solltest, so würden dieWor-. te des Gesetzes, da du doch selbst in meinem Nahmen geprcdiget, und ausgeschrieben hast, lügen. Denn es stehet ja; Mos. zr, z§. ausdrücklich. Niemand ist, der ans meiner Hand errettet — Gütiger Gott, versetzte der bekümmerte Moses, soll ich einmal diesgrossen Glücks feligkeiten, und herrlichen Seegen des gelobtest Landes nicht schmecken, so erlaube mir wenig«, stens, hier wie ein ander wildes Thier zu leben- Gias und Wurzeln zu essen, Wasser zu trinkett- und auf der Welk zu bleiben. Es ist genung, war hier die Antworte Herr aller Welt, fuhr der nun noch mehr beunruhigte Moses welker fort, ich lasse noch nicht ab, flehentlich zu bitten: Vergönne mir doch, daß ich auf dieser Erde nur wie ein Vogel mühsam hin her fliegen, und meiste Nahrung suchen darf! Höre auf, erwieders te der große Gott, auf diese niederträchtige Bitte, und rede mir nichts weiter von einem lans gern Leben vor! Als MoseS de» Ernst und