Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Viertes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 50 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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5» 44 »X» flammen. Rabbi Menachem fähret weiter fort: Nachdem unter den Engeln ein beständi, ger Friede und ein gutes Vertrauen herrscht, so theilen sie einander von ihren Naturen mit; daß es also auf diese Weise auch Geister giebt, die aus beyden Elementen, aus Feuer und Wind zugleich bestehen. Werden sie auf unsere Welt verschickt, so nehmen sie auch noch die Eigenschaften und Kräfte -er andern Elemente an sich, und dieses in einer solchen Quantität, daß, wenn sie sich nur 7 Tage auf unserer Erde verweilen, sie so körperlich werden, daß sie nicht mehr stiegen, und folglich nicht wieder an den Ort ihres vori, gen Aufenthalts zurück kommen können. (Nach dieser angenommenen Hypothese ist es dem Verfasser etwas leichtes, die Worte i B. Mos. 6, s. „Und die Rinder Gottes sahen nach den Kindern der Menschen," von den Engeln selbst zu erklären, wie weiter unten folgen wird.) Der Verfasser des Buches Berit Menuläfset auch eine Elaste Engel aus einer wäsrigtev Masse entstehen, indem er tzO. 66. C. i. schreibt: Die feurigen Engel haben ihr Wesen ursprünglich vom Feuer, und die lVasterengel vom Wasser, und weiter unten C- 4. setzt er noch hinzu : Es sind mancherley Engel über die Hüten gesetzet, damit aber jeder seinem Posten gehörig vorstehe, so stehen die Fürsten um den Ehrenthron Gottes herum, und haben genaue Achtung auf ihre Untergebene. Weil aber einige von ihnen aus Feuer, und andere aus Wasser entsprun-