Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Drittes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 43 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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HK OXG HK 4» werde." — Eben so wenig soll ein Herr feine Sclaben mit Worten oder Merken hart behandeln, oder beschämen. Wenn auch ja ein Geschäft nicht gehörig, und pflichtmäßig von ihnen verrichtet wird, so soll er sie vorher um die Ursache ihres Verfahrens fragen, nicht aber sogleich unbarmherzig, und barbarisch auf sie loßfahre», sondern hierinnett dem großen Beyspiele einet frommen Hiobs Nachfolgen/ welcher Cap. z r, 14. i;. dieses unter seine Haupttugenden mit rechnet, wenn er spricht: "Habe ich das Recht Meines Knechts, und das Recht Meiner Magd verachtet, wenn sie eine Sache wider mich hatten? Was wollte ich .alsdenn thun, und was Gott antworten, wenn er sich wider mich aufmachte, und mich heimsuchte? Hak er sie nicht in Mutterleibe eben so gebildet, wie mich? "-—' Die Unbarmherzigkeit, und Unmenschlichkeit geziemet sichfür rechtgläubige, Nachkommen Abrahams gar nicht, zumal da uns Gort mehr, als alle andere Völker mit Geboten, Rechten,, und Gesehen begnadiget hat, daher es uns hauptsächlich obliegt, in der Güte und Barmherzigkeit unserm Gotte nachzueifern, von welchem es Pf. 14;, 9. heißt: «Der Herr ist gegen alle gütig, und erbarmet sich aller seiner Hände Werke." Wer barmherzig ist, wird wieder Barmherzigkeit erlangen, nach s B. Mos. r z, 17. „Er geb» dir Barmherzigkeit, und erbarme sich deiner, und vervielfältige dich! " — Mit diesen Worten beschließet Mmmonides sein zwölftes Buchwelches 1 WävdLsW 6l ' llsr veULN