Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 330 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Z20 *x» „Ich komme, meine Schwester , liebe Braut, in deinen Garten. Ich esse meinen Honigseim, und trinke meinen Wein?" veranlassete — Was hat denn der Heilige Hochgelobce dazu gesagt, und wie hat er diesenj streitigen Purer entschieden? fragte hier der Rabbi: Antwort: Er hieß mich eben damals zu dir gehen, und in einer so kritischen Sache bey dir ein entscheidendes Unheil einzuhohlen. — Ja in dem Talmudischen Tractat Sanhedrm S. z8. C. 2. versichert: Rabbi Jochanan: Der Heilige Hochgeiobre unternehme nichts, er habe denn zrivor mit derobersten Familie , (das sind die Engel, und die hohe Schule) darüber communicirt, und sie um ihren Rarh gefragt, welches aus Dan. 4, 14.) (nach einigen Bibeln 17.) „Solches ist im Rarh der Wächter beschießen, und dieses Wort ist durch den Rarh der Heiligen bestätiget worden. " erweißlich sey. Da nun alle Nabbinen nach ihrem Tode zu den vornehmsten Lehrer dieser himmlischen Akademie ausgenommen werden, wie solches der Talmudische Tractat Ganhedrm S. 92. C, 1. festsetzetwenn er spricht: daß ein jeder , welcher hier auf dieser Welt das Gesetz lehre , es auch in jener Welt zu lehren gewürdiget werden solle, so kann man sich leicht vorstellen , in was für einem großen und göttlichen Ansehn die sämmtlichen Rabbinen bey den ächten, und orthodoxen Juden stehen müssen; denn diese folgen den Lehren ihres Talmuds so blind-