Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Siebenzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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2; 8 *X» 24 und gerade zu mit einfältigem Herzen glauben, und noch dazu von derselben eine übernatürliche Kraft, welche sich in der Veredelung der ganzen menschlichen Natur, und der Erhöhung ihrer Geistesfähigkeiten äusern sollen erwarten; welches nicht zu billigen ist. . Ein gleiches Mißfallen darüber äußert Maimonidcs in seinem Commemar, über die Mischma des Talmudischen Tractat Sanhedrtn S. n8. C. 4. Ein Theil,sagt er, glaubet, daß das höchste Gut in dem Paradiese anzutreffen sey; indem sie sich einbilden, es sey, ein solcher Ort, in welchem man ohne alle weitere Arbeit und Mühe sich der Weichlichkeit ergeben, fressen und saufen könne. Ja sie wollen daselbst Haufer von Edelgesteinen erbauet, kostbare seidne Betten , Ströme des herrlichsten Weins, Balsamflüffe, und andre ähnliche Vergnügungen daselbst finden, so wie dagegen andere ihre höchste Glückseligkeit hier auf der Welt in den Tagen des Meßias suchen; denn sie machen sich die angenehme Vorstellung, die Menschen würden in dieser glücklichen Zeitperiode lauter Engel feyn, und ewig leben. Sie träumen überdies von einer unmäßigen Leibeslänge, und von einer unglaublichen Fruchtbarkeit des Erdbodens, welcher zur selbigen Zeit schon verfertigte Kleider, gebacknes Brod , und andre schon bereitete Werke der Kunst und des Fleißes tragen soll, und was dergleichen «»geräumte, und lächerliche Dmge mehr sind. —— An einem andern Orte, (I<rd