Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 206 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2577043-2577053-9903537--2877-2579789- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-rs6 TS »XD TA er ihm mit einer rochen Kuh in seiner Heerde beglückte welche ihm diesen Verlust ersetzte. Denn als einige von den Juden dieselbe von ihm kaufen wollten, so verlangte er dafür nicht mehr, als die Summe/ die er damals als sie die Edel« gesteine von ihm kaufen wollten, eingebüßek hatte. ' Zum Beschlüße dieser Materie wollen wir doch einige Puncte, aus der Vergleichung anführen, welche Lundius zwischen der rochen Kuh, und unserm Erlöser anstellt. Er nimmt sie aus Hebr. 9, 13. 14. her, wo es heißt; „So die Asche von der rochen Kuh gesprenget, heiliget die Unreinen zu der leiblichen Reinigkeit, wie vielmehr wird das Blut Jesu Christi, der sich selbst ohne allen Wandel durch den heiligen Geist Gotte geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den todten Werken." Die Kuh, schreibt Lundius, mußte blutroth seyn. Jesus ist in seinem Leiden voll blutiger Wunden, und Striemen gewesen. Die rothe Kuh mußte ohne alle Gebrechen seyn. — Unser Erlöser war Heilig, unschuldig, Hebr. 7, 26. — Die rothe Kuh wurde außer Jerusalem verbrannt. Jesus hat gleichfalls außerhalb der Stadt gelitten — Die rothe Kuh ward auf den Helberg gebracht. An dessen Fuße hak auch Jesus sein leiden angefangen. — Die rothe Kuh trug alle Unreinigkeiten der an den Todten verunreinigten Kinder Israel. Der Heiland, trug alle unsre Sünden, die eigentliche Unreinigkeit der Mm-