Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 203 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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TS »XD TS r°r rr Zebernhosz, und Bsop, von jedem ohngefahr eine Faust groß, ingleichen Wolle, die mit Scharlach gefarbet, und; Seckcl schwer war; zeigte jedes von diesen Stücken den» herumsteheiiden Volke, und sprach Key einem jeden besonders zu drey vcrschiedenenmalen: DasistZedern, Holz — das ist Psop — — das ist Wolle — Worauf ihm denn auch allemal das Volk dreymal antwortete, und sprach: Ja, ja, ja, — Mmmonides zieht von dieser Ceremonie diese ltrsache an: weil es sieben Arten von Zeder», viere von Psopen, und dreye von Wolle gebe, so habe man dem Volke zeigen wolle«,ob auch derPriester von allen drey Stücken die rechte, und im Gesetze verordnete Sorte dazu genommen habe. Nachdem nun der Priester die beyden ersten Spccies in die Wolle eingewickelt hatte, so warf er sie in den geborstenen Wanst der Kühe, und wartete, bis sie mit allen diesen ganz verbrannt war. Die Asche davon wurde sorgfältig aufbehalkeu, gesiebek, und was noch von der Kuh nicht völlig zu Asche verbrannt war,z. E. Knochen, rc. das mußte zerstoßen, und gleichfalls pulverisiret werden. Alle diese Asche behielt man in drey besondern Gefäßen auf, von welchen es ein in der Mauer, das andre auf dem Oelbergs genau verwahret, das dritte aber unter die priesterlichen Huthen ausgetheilet wurde, damit sie sich, im Falle einer Verunreinigung damit besprengen könnten. — Mit Ker Asche im Gefäße , welches auf dem Orlberge