Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Achtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 121 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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b ,rr Gnmnliel, daß er alle fernere Pracht Key -en Begräbnissen verbot, und hinfort nie? mandden , weder Reichen noch Armen an» andere, als weisleine Sterbekleider anzulegen erlaubte, wobey es awch dis jetzt geblieben ist. Eben dieser Rabbi Saddias bestimmt dis Bewandnis noch etwas näher, die es mir der Identität der aüferstandenen Leiber haben werde, indem er vsrgiebt, daß zwar jeder anfänglich Mit den Gebrechen, die er in seinem Leben hatte, und zwar deswegen, damit ihn seine Angehörigen erkennen könnten, auferstehen, daß ihn aber der Schöpfer nachher umbjlden, und seinem ge-- - hrechlichen Eörper eine andr^ und beßre Gestalt ertheilen werde, Dis sollen die Worte s B, Mos, s;, 3 9. „Ich tödte und mache lebendig, sch schlage und heile;" Es- 5. 6. ,,Alsdenn werden der Blinden Augen aufgethan, unh -er Tauben Ohren eröfnek werden; alsdenn wird -er Lahme springen, wie ein Hirsch, und die Zunge der, Stummen wird singen," und Es. 57, » 9. „ Friede, Friede sey demjenigen', der dq ferne ist, und der dq nahe ist! denn ich will ihn heilen," anzeigen. Das ausführlichste Gewäsche über diesen Punct findet man in Abssr« banels Erklärung des Propheten Jesaias S. z. -C. i. bey dessen bloßen Citarion wir es billig bewenden lassen. Die Beantwortung des Einwürfs; wie die Leiber dererjenigen zu rechte kommen, die von Thieren gefressen, oder auf andre - Hz Arc