Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Fünftes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 69 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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LS LK <^9 siichendewSoldaten gewiß glaubten, er könne sich unsichtbar machen, so befahl der König denen Juden unter Bedrohung der größten Strafe, daß sie ihm den Bösewicht ohne alle weitere Au.sstucht überliefern sollten. Hier hörten nun seine Kün-- ste auf einmal auf, denn die Juden waren gezwungen , durch seine Auslieferung, wider ihren Willen zu beweisen, daß sein Ilnsichrbarmacken Poltronnerie gewesen sey. Die Thorheit, ihm angehangen zu haben, mußten sie obendrein, wie gewöhnlich, durch eine ansehnliche Summe Geld bezahlen. Siehe davon Schalschelet Hakkabbala S. 32. C. r. — Ein andrer und noch weit berüchtigter Jus denheiland, welcher ein überaus weiser, und in den Talmudischen, und andern Wissenschaften, besonders in der präctischen Labbala, und in den Zaubereyen, sehr geübter Mann gewesen seyn soll, kam fast zu gleicher Zeit in Persien zum Vorschein. Er nennte sich David El David« oder auch wie andere wollen, David El Roi, und erwarb sich durch seine blendenden Zauberkünste einen so erstaunlichen Anhang unter seinen Brüdern, daß sich sogar der König in, Persien für ihm fürchtete, und sich anstellete, als wenn er sich selbst ihm unterwerfen wollte. Er lud ihn daher mit den schmeichelhaftesten Worten, und Versprechungen zu sich ein, und ließ ihn als er wider alles Vermachen erschien, als einen De, lchquenten gefangen legen. Währender Berathschlagung seines Todes kam die Nachricht, E 3 El