Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Viertes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 63 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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rs *x* 6Z noch einmal überlaufet, , so schwöre ich euch, Laß, wenn mir auch der König alle Unkosten, die ich bisher auf meinen nörhigcn Staat verwendet habe, und noch dazu sein halbes Reich anböre, ich dennoch meinen einmal gefaßten Entschluß nicht verändern werde. Weil nun die armen -Juden sein unbiegsames Herz erkannten, und wohl sahen, daß auch die gesündeste, und nachdrücklichste Vorstellung nichts Key ihm auszurichten im Stande wäre, gierigen sie mit weinenden Autzen.vor den König, klagten ihm die unerchckch-iche Hartnäckigkeit ihres Helhen, und luachrcii ihm auch zugleich die Forderung bekannt, die er an ihn (den König) zu thun, sich unterstanden habe, woraus denn seine Narrheit und ihre l ü,schuld zur Gnüge erhelle. Sie wunderten sich nur, wie ihr Herr und König die Worte djeses Schwärmers atkendiren könne, da doch derselbe durch seineeignen Hände,,und durch seine eigne Thvrheik fallen mußte, gleich einem Vanme, der keine Wurzel hak. . Der König welcher die Absicht hatte, diese Bosheit das ganze Volk fühlen zu lassen, sprach: Warum nennet ihr diesen Mann einen Narren? Da er nun einmal alle seine Reichkhümer aus Zu» verficht auf einest gewißen.Sieg verschwendet har, was soll-er nun anfangen, soll er mit leeren . Händen seines Weges wieder nack Hause reisen? Eilet, gehet noch einmal zu diesem Manne, und versichert ihn in meinen Namen, daß ich vollkommen mit seinen Forderungen zufrieden