Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Zweytes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 28 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ar LU *x» LU - denWokken unsrer Rabbinen umgegangen, die doch alle ihre Lehren durch die untrügliche Tradition hatten, wie aus seinen eignen Büchern zur Gnügs erhellet; Andweilermeynte, daßmanseine philosophischen Spitzfindigkeiten nicht widerlegen, und also auch nicht leugnen könne, so hat er jedesmal, wenn er in dem Gesetze, oder in den Worten der Rabbinen etwas fand, welches mit den Lehren des Aristoteles stritte, dasselbe durch künstliche Wendungen mit jenen zu corformiren gesucht; er war dabey so stolz, daß er jeden, der ihm widersprach,für eineireinfältigen Dummkopf, und verkehrten Menschen hielt. Kurz von dieser verlohrnen Zeit, in welcher dieser böse Aussatz (des Maiiiionides, des vernünftigsten unter allen Rabbinen, Schriften ) ausgebrochen ist, redet schon der Verfasser des 2ten Buchs der Chronik, i;, z. „Israel hat nun viel Tage zugebracht, ohne den wahren Gort, ohne Priester, der da lehrte, und ohne Gesetz. „Und das ist auch wahr, wie es auch von keinem wahren Wei» sen Thoren ist hier das bequemste Synonymum) in Zweifel gezogen wird. Es hat mich daher der brennende Feuer-Eifer für das Gesetz angetrieben , mich dieser Sache zu widersetzen, und insonderheit dem Jrrthume zu widersprechen, welchen der gedachte Rabbi in seiner Auslegung des Talmudischen Tractats Sanhedrin behauptet, daß nämlich der Mensch nach seiner Auferste, hung wieder sterben müsse; ingleichen den Grund umzureißen, worauf er seinen silbernen Palast