Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Zweytes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 26 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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s6 OX» und geschwinde.nicht wieder getrennet und zerstreuet werden. Wisse über, fährt er S. 122. fort, daß der Mensch norhwendig sterben muß, damikjer einmal anfgelöset, und wieder zusammengesetzet werde. Deswegen muß auch der Meßias sterben, welchem aber sein Sohn, sein Enkel , Urenkel rc. in dem Regimenke folgen würden. Seinen Tod hat auch schon Jesaias in voraus zu verstehen gegeben, wenn er c. 42,4. sagt: „Er wird nicht verschmachten, noch zerbrochen werden ,bis daß er auf Erden das Recht wiederum errschtet hat; worinne der Gedanke liegt: (wenn das aber geschehen ist, so wird er eben so wie alle andere Menschen sterben. ) Abarbanel, Rabbi BnHm, und Rabbi Meyer behaupten das Gegentheil, daß nämlich -er Meßias ewig leben werde. Ihre Sätze davon sind folgende: Was das kommende Reich des MeHias , der unsre Gerechtigkeit ist, anbekrift, dessen der Prophet Daniel E. 7. Meldung thut, so heißt es in dieser Stelle nicht, daß der Messias aus dem Meere aufgestiegen, sondern daß er qus den Wölken des Himmels gekommen sey, welchesso viel sagen will , daß seine Herrschaft nicht etwa von den obern Fürsten , oder Himmelsgeistern,- sondern ganz allein, und vorzüglich von einer besonder« Vorsehung Gottes abhangen werde. Daher, wird auch sein Reich beständig und ewig seyn. S. Majena Jeschunh S. 39. C. r. Rabbi