Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Siebenzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2577043-2577052-9903515--2491-2579424- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
r;8 HS EX* LS Im neunte«» LapLtel von der Vermischung der Thiere, wobey er demjenigen die Geißel drohet, der mit eigner Hand eine solche Vermischung veranstaltet, wenn es aber ohne seinen Veystand aus ihtem eigenen Triebe geschieht , so ist er nicht einmal schuldig, sie aus einander zu scheuchen. Hat er sie aber zusammengelo'cket oder durch sonst etwas dazu veranlasset , so hat er Mnkkes Mnrdus, etwas weniger Hiebe, als die ordentliche Geißelung mit sich brachte, verdienet. Er unterscheidet mit einer ziemlich Naturforschenden Mine, solche Arten der Thiere, die ohnerachtet ihrer scheinbaren Gleichheit, doch unterschieden sind, z. E. der Hirten- Hund mit dem Fuchse, das Reh mit der Ziege, der Gems mit dem Schöpse , .das Pferd mit dem Maulthiere, der Mühlesel mit dem Waldesel rc. und so auch Key den Vögeln, die Gans mit der Ente re. dürfen sich nicht ver- . , mischen, davon aber die Geschlechter, die nur H , durch ihre Wildheit unterschieden sind, ausgmom, men werden, z. E. das zahme und wilde Pferd, der Stier mit dem wildey Ochsen rc. Im zehnten CapLte! endlich handelt er das Verbot, von der Vermengung des Wollenen und Leinen sehr weitläuftig ab. Dis ist auch das einzige, das von den Juden mit großer Strenge beobachtet wird. Ein solch gewebtes Kleid das sie 1ZI2M Gchatnes nennen, wird voii ihnen durchaus nicht getragen. Daher sie kein wollenes Kleid mit flächßnen Zwirne nahen lassen,