Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Funfzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 240 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2577043-2577052-9903513--2471-2579406- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
S4S KA *xs LK Die Erklärung des M^rnronides hieröbek . tnacht r 3 lange Capikel aus. Da aber die meisten Gelübde, bey den heutigen, nicht mehr opfernden Juden, von selbst Wegfällen, so wollen wir aus detst ganzen LHttSs deskH<rimottid. einen allgemeinen Auszug Wachen. Die Gelübde sind doppelt: i) solche, da man sich etwas bornimmt, vor seine Person zu thun oder zu lassen,;. E. dieses oder jenes nicht zn essen, an diesem oder jenemTage gar zu faste« rc.und .2) solche, da man etwas angelobet, und verspricht, z. E. Opfer, Alkmosen rc. die letzte» werden Wiedel eingetheilek in Neben, d.i. Gelübde, und b) Nedobe, d. i. freywillige Angelobungen. Wenn einer sagt: 1? Hüre fu, d. i. sieche dieses Individuum ( z.E. Lamm, Ochse soll ein Vrandopfer sehn ) so ist es eine Nedöbe, wenn er aber spricht: -i^V ü>l<ri, d. i. siehe, es ist anf mir,oder ich nehMeaufmich,dieses oder jenes Opfer zu bringen,jedoch ohne das individuelleOpfevstnck zu bestimmen, so ist es ein Nebee. So kam es überhaupt auch bey den Opfern darauf aNob Man die Zeit dazu bestimmte. Alödenn durfte es Nicht anfgeschobeN werden. Außerdem konnte matt es vers^aren bis man nach Jerusalem kam. Das Thier, welches einmal war gelobet Wörden, durfte Meder gelöset noch mit einem andern verwechselt werden.. Außerdem gelobten Opfer wurden auch von gewisse« Personen ihre eigene Leiber und Güter gelobet, wie denn auch Aeltern ihre Kinder verlobten, die sich entweder nach der Schatzung, oder dem Herrn ganz eigen weiheten, von welchen letzkern der folgende Abschnitt handelt.