Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Zehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 158 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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»58 «X» > andern die Gemse, nach dem Bochark das wilde Ziegengeschlecht (die Juden übersetzen es durch Einhorn) 4) Ipk , der Steinbock,;) irati, der wilde Ochse. 6iiwN / gleichfalls eine Art von wilden Ziegen, Luch, giebrs Tendlen, 7) ->vi, nach Luthers lleberseßung das Elend , und noch einige andere Gattungen, die man zu diesen sieben mit rechnet. Auch von diesen ( denen wilden) THieren hat M-rimouides ruiterscheidende Kennzeichen angegeben. Das allgemeinste und sicherste Zeichen des reinen Wildes sind die Hörner, welche die z Eigenschaften x-7112112 r—VN1M r—»pliri d. i. eine gebeugte Form wie die Ochsenhörner, gerechte Abschnitte, .oder Absätze , und eine Einkrümmung haben müssen. Diese Unterscheidungszeichen sind auch zur Di« stinctivn zwischen zahmen und wilden THieren überhaupt nöthig, weil man beyde Arten bey dem Schlachten aüf verschiedene Weise behandeln muß. Das Fett der zahmen darf z. E. nicht gegessen werden , und ihr Blut siiesset ohne weitere Umstände auf dis Erde, das Fett der wilden aber darf gegessen, und ihr ausgeädertes Vlutmuß bedecket werden. Daherdarfvon einem solchen Thiere, welches aus der Vermischung eines zahmen und wilden erzeuget wird , z. E. von "12, einem zweifelhaften Thiere, das einen Hirsch und eine zahme Ziege zu Aeltern hat, das Fett nicht gegessen werden, und das Blut muß man bedecken, weil es streitig ist, ob es mehr zu dem wilden oder zahmen Viehe gehöre.