Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Sechstes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 82 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2577043-2577052-9903503--2304-2579248- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
rr GXO 44 daß die so genannten io Geköderten des Reicks, mit den io Seelen der Söhne Jacobs, Josephs und Vensamins ausgenommen, waren beschenkt worden. Beweist! Weil nach einer Geometrischen Demonstration die Namen der rc> Getödteten des Reichs die Zahl 2858. ausmachen, und eben diese Zahl bringe man durch eine gewisse Rechnung aus den Namen der io Söhne Jacobs heraus. Dieses sey die Ursache gewesen, warum Joseph bey der Umarmung seiner Brüder geweinet habe, weil er nämlich im Prophetischen Geiste vorausgesehen, daß ihren Seelen in den io Getödreten des Reichs ein trauriges Schicksal bevorstehs. Endlich rathet er, daß man die Bücher : Megalle Amukot und Sepher Hakwanot, ingleichen Maggid Mischne und Asstrua Mmnarot nachschlagen solle, wenn man von dieser Sache sehr wunderbare und schreckliche Dinge lesen wollte. Indem folgenden uten Capitel borget er noch mehrere Gründe von den Eabbaliften, seinen Satz zu bestätigen. Der erste ist dieser: da wir unfehlbar wissen, daß der Heilige Hochgelobte ein Gott der Wahrheit, und ein gerechter Richter ist, und da wir gleichwohl sehen, daß «s den Gerechten öfters übel, den Gottlosen aber wohl gehe; denn die Gottlosen haben Glück, die Gerechten aber find geplagt, geschlagen und gedrückt. Diese ungleiche Schicksale gründen sich auf den Gilgul, oder die Seelenwanderung. Denn so wird es in dem Buch Hgbbmr erkläret: