Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Drittes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 40 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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4» 4L »XO wenn die Menschen fromm sind, so ist Gott bey ihnen auf Erden, sind sie aber böse, so ziehet er sich von ihnen in den höchsten Himmel hinauf. Mach der Zahl dieser z Welten hat Gott den Menschen mit z Seelen begabet. Nephesch gegen die unterste, Ruach gegen die mittlere, und Neschomma gegen die Oberwelt. Deswegen kann sich der Mensch würdig machen, an allen z Welken Thcil zu nehmen, und er hält sich bisweilen an die unterste, bisweilen an die mittlere, bisweilen an die oberste Welt, alles nach seiner eigenen und der bey ihm wohnenden Seelen Würdigkeit. Wenn nun der Mensch stirbt, so wird er alsbald von der Unterwelt, als welf che eigentlich das Element des Nephesch ist, weggenommen. Ein halbes Jahr nachher hält er sich in der Sphäre des Rlmchs auf, schwebet in denselben bis zu Ende des Jahres herum, und alsdann fährt die Sseschomma in ihr Element, nämlich die Oberwelt. —, Das Buch Jalkut Chaddasch, S. r 5 4» Cok. 1. schreibt: In demMenschen existirendrey Arten vdn Seelen, die verständige, redende und thierische. — Jedoch sind sie nach andern, ihrer Hehren, nicht bey jedem Menschen, zu allen Zeiten, zugleich gegenwärtig. Denn nach dem Buche Gllgultm, S. 40. C. i. bestehet das Geheimniß der Zusammensetzung der Seelen, welche Jbbue genennet wird, darinne: Erstlich kömmt der NephesH sogleich mit der Ge- Wrl in den Menschen. Und wenn sich das Kind