Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- ZweItes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 28 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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28 *x* ^sehemi<r setzt noch hinzu, daß obgleich um diese Zeit der Weinstock viele Früchte tragen , der Wein dem ohngeachtet theuer seyn werde , (indem die Völlerey allen Vorrath verzehren wird,) und die ganze Welt wird mieKetzerey überschwemmet seyn. Welche von beiden Lehren ist nun die gültige? Wenn die Juden klug seyn wollten, könnten sie die Meinung ihrer Rabbinen leicht errathen, indem wir bcy der Schilderung des Jüdischen Meßias deutlich zeigen werden, daß sie die Ankunft deßclben an lauter Unmöglichkeiten verbunden haben. „Worinne die Buße der heutigen Juden eigentlich bestehe? " Antw. sie ist so wie ihre ganze Religion', nichts anders als ein äußerliches Cerimoniel, das man in Fasten, Beten, Casteiungen des Leibes rc. setzt. Dieses erhellet aus folgendem Register des Buchs Ez Chajim, S. 64. Die Buße, so lehret dieses Buch, muß nach dem Gleichgewichte abgemessen werden, d. i. sie muß der Beschaffenheit der Sünde entsprechen, und der Größe derselben gemäß seyn. Auf bis Selbstbefleckung ist'eine Buße von 84. Fasttagen gesetzt. Wer mit andern Religionsberwandten Hurerey getrieben, soll 216. Tage fasten. Auf die Hurerey mit einer jüdischen Person sind nur 4O, nach andern 69 Fasttage gesetzt. Ein Ehemann, der sich zur Mouatszeit zu seinem Weibe thut, muß 69 Tage fasten.