Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Fünf und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 396 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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syr LS »xs Stock aus der Hand gefallen; ein Fuchs ist einem auf der rechten Hand vorbeygelaufen, welches anzeigt, daß mir h. ute ein böser falscher Mensch begegnen wird; der Hahn oder die Henne muß geschlachtet werden, weil sie ihr ordentliches Ge- - schrey verändert haben, rc. oder auch solche, die sich selbst Zeichen machen , indem sie festsetzen, wenn ihnen dieses oder jenes wicderführe, so würde eine gewisse vorhahende Sache glücklich von statten gehen, wie ohngefähr Eleasar that. Alle diese Gauckeleyen sind verboten, und wer auf dieselben achtet, hat die Geißelung verdienet. Wenn aber jemand spräche : Dieses Haus , welches ich gebauet, die Frau die ich geheyrathet, das Vieh, das ich gpkaufet habe, ec. das ist zur guten Stunde geschehen; denn ich bin von der Zeit an glücklich uny reich worden. Oder: er fragt das aus der Schule kommende Kind nach dem Verse, welchen es in der Bibel gelernt habe, und machtaus einem guten Verse, in welchem etwa eine Verheißung stehet, einen guten Schluß auf sein Unternehmen, hingegen einen Vers, der etwas böses enthält, steht er für einen warnenden Boten des Unglücks an. — Diese Hrt von Versuchen, die Zukunft zu errathen, hält LNaimonides für erlaubt. — H2V1P Aoßem, d. i. Wahrsager bedeutet einen Menschen, welcher durch allerlei» Charaktercs und Grimassen die er macht, und wobey er gleichsam ganz sinnlos wird, künftige Dinge errathen will. Einige dieser Narren trei-