Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 365 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS GXG LS Z6z idikl dir zeigen, wo Himmel und Erde so dichte zusammen granzen, daß sie einander beynahe berühren. Ich begleitete ihn, und fand dieSache wirklich so beschaffe». Da ich nun sust zu der Zeit mein Gebet verrichten wollte, so nahm ich meinen Brodranzen und legte ihn auf ein Fenster des Himmels, oder hing ihn, (wie andere übersetzen,) an einem Balken des Himmels. Als ich aber ausgebetet hatte, und ihn wieder Megnehmen wollte, so fand ich ihn nicht. Ich fragte den Kaufmann: Giebt es denn hier auch Diebe? Dieses, daß du deiuert Sack vermissest, rührt, antwortete er, von dee Kugel des Firmaments Her; warte bis morgen um diese Zeit, so wirst du ihn wieder finden. Ich wartete, und Nachdem sich das Firmament wieder herumgedrehet hatte, fand ich meinen Ranzels an den alteN Orte wieder. Nun müssen wir unfern Lesern aucheinige grosse talmudische Gewächse uNd wunderbare Diamanten kennen lernen. So stehet in dein talm. Tract. Betuboth, S. m. C. 2. Unsere Weisen haben gesagt, daß künftig, nämlich zur Zeit des Meßias, ein Waizenkorn so groß seyn wird, als die beyden Nieren eines der größten Ochsen. Und dieses darf dir nicht wunderbar Vorkommen, denn siehe! ein Fuchs hat ehemals seine Hole in einer Riebe angelegt, und als man diese Riebe aus Verwunderung ihrer Größe auf die Wagschaale brachte, so wog sie, ohnerachtet sie hohl war,6c> Pfund nach Cyperschen Gewichte. Rabbi Simeon, des Tachalifa Sohn erzählet, daß sein