Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 364 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2577043-2577050-9903448--2162-2579114- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
?64 LL »X* Eben derselbe Autor erzählet von einem lindern grossen Fische, daß als einstmals ihr Schiff zwischen die obersten und Untersten Floßfedern desselben gerochen, und der Fisch ihnen entgegen geschwommen wäre, sie z Tage und z Nachte aus allen Kräften hatten arbeiten müssen, um sich von diesem schuppichten Ufer wieder los zu machen. Und damit man nicht etwa denken solle, das Schiff sey langsam gegangen, so versichert Raf Dime, welcher dabey gewesen, düß es geschwinder alsein Pfeil geflogen sey, woraus man auf die Größe des Fisches schließen sann, wenn ihm ein Schiff, das so schnell wie ein Pfeil fliegt, erst in s Tagen vorbey kommt, ohnerachtet er selbst auch bey demselben vorbey eilet, NafAfchr nennet diesen Seefisch Gilden«:- Ein anderer, Raf Snfra erzghlet, daß er einen Fisch gesehen, welcher Hörner gehabt, auf welchen geschrieben gestanden habe: Ich bin nur eine geringe ynd kleine Creatur im Meere von ZOO Meilen lang, und muß mich heute in den Nachen des Kviathan begeben, um ihm zur Spei-' se zu dienen. Auch diesen Fisch will der obberührte Raf Zischt kenntbar machen, indem er lehret, daß dieser Fisch der Meerbock sey. — , Wie viel könnten wir noch von den Reisen des Rabber erzählen! Allein wir wollen sie mit folgendem Histonetgen beschließen, das gleichfalls im obigen Tractate G. 74. C. r. anzutreffen ist. Es invitirte mich einstmals (dis sind seine Worte)ein Ismaelirischer Kaufmann und sagte; Komm ich