Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 343 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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»XG 42 Z4Z heissen die Worte: nach diesen Worten ^2 1^2^^2171 ''S d. i. nach ihrer Erklärung: Denn auf die Worre des Mundes, nämlich auf die mündlich abgeredete Art.) find diese Worte sind eigentlich der Schatz des Heiligen, gebe- . yedeyetm Gottes gewesen. Daß aber Gott dieses mündliche Gesetz nicht auch har aufschreiben lassen, ist deswegen unterlassen worden, weil er gewußt hat, daß Israel unter andere Völker würde zerstreuet werden, und daß die Heiden alsdenn ihre Schriften übersetzen würden. — Gott hat also nach ihrer Lehre die Heiden mit dem köstlichen Kleinode des Talmuds nicht beglücken wollen, welches aber doch, wie bekannt, durch die Großmurh der Nabbinen wider Gottes Willen geschehen ist, worüber man sich wundern muß, indem sie uns nach ihrer Meinung gleichsam den Weg zur Seligkeit dadurch geöfnet und gebahnerhaben Denn sie lehren, daß Gort der Herr am letzten Gerichte herumfragen werde: Wer sein Volk sey? Wenn Nun die Juden, um sich zu legitimeren, das göttliche Gesetz aufweisen würden, so würden andere Völker, insonderheit aber die Christen ein gleiches thun. Allein hierauf würde der Heilige und Hochgelobte nach dem mündlichen Gesetze, oder dem Talmud fragen, l lnd weil diesen die Juden allein würden vorzeigen können, so würden sie auch allein für Gottes Volk angenommen werden. Wie viel habemwir ihnen also nicht zu danken, indem wir nun auch den Talmud aufweisen können! V 4 Sie