Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 298 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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sy8 OXO zu beten gewiesen, und zu ihm gesprochen habe: So oft die Kinder Israel sündigen werden, so dürfen sie nur in dieser Gestalt vor mir erscheinen, so will ich ihnen verzeihen. Da sie nun schon so lange in diesem Anzuge erschienen sind, und die versprochene Verzeihung immer noch aussen bleibt, so muß doch ein Fehler dabey Vorgehen. Moses hat vielleicht die Methode nicht recht begriffen, odep sie haben ihn falsch verstanden. i z) Lehren sie, daß alle ihre Seelen Theil« gen odep Paxtjculgen Gottes wären; wie solches in der Vorrede zu dem Buche Schevatal, S. 2. E. 2. ausdrücklich angegeben ist. , Die Israeliten, heisset es daselbst, sind ein Theil Gottes von oben herab, und ein Theil seiner Substanz. Weiter unten: Eins jede Israelitische Seele insbesondere, ist in den Augen Gottes angenehmer und werther, als alle andere 70 Völker zusammen genommen, welches aus 5 B. Mos. io, rz. erhellet: „Er hat allein zu deinen Vätern Lust gehabt, sie zu lieben, und ihren Saamen erwählet, nach ihnen, vor allen andern Völkern." Warum dieses? Die Schrift erkläret dje Ursache sehr deutlich; B. M. zr, 9. „Denn des Herrn Theil ist sein Volk." Womit soviel gesagt wird: Die Seelen der Völker entstehen ND^V d. i. aus der äusern Kraft, aus der Kraft der Rlipost, d. i. der Schaalen, (wodurch sie die bösen und unreinen Geister verstehen.) weil dieses ihr Theil ist. Deswegen hak ep sie auch denen obern Pürsten der Welt, die in der Luft herrschen, mit einem