Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 286 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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285 GXO het nun hin, und suchet sie zufrieden zu stellet/. Demnach versammelten sie sich alle und giengen dahin: Jerusalem aber redte sie also an: Weichet! denn ich will mich von meinen eigenen Kindern nicht trösten lassen. Hierauf traten sie vor Gott und sprachen: Herr der Welk! sie will von uns keinen Trost annehmen. Es geziemt sich auch nicht, antwortete Gott, daß ihr jemand als ich einen Trost zuspreche, 7!7 d. i. weil ich die Gerechtigkeit überschritten habe; Ich habe in meinem Gesetze; B. Mos. r;, 19. befohlen: Du sollst nicht ackern mit dem Erstlinge deines Ochsen, und gleichwohl habe ich doch meinen Sohn Israel das Joch des Königs zu Babel aufgelegt, Jer. 27,12. da er doch mein Erstgebohrner ist, wofür ich ihn 2 B. Mös. 4, 27. ausdrücklich erkläret habe. Also habe ich darwider gehandelt. Ich habe z B. Mos. 19,17. geboten: „Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinen Herzen," und gleichwohl habe ich selbst das Volk Israel gehastet. Folglich habe ich Unrecht gethan. Daher bin ich schuldig, dasselbe wieder zu besauftigen. Sogleich gieng er nach Jerusalem, und sprach: Warum bist du so traurig und unwillig? Sie ünlwortete: O du Herr der Welt! sollte, ich nicht unwillig seyn, da du mich unter die Heiden ins Elend verstossen, und mit bösen Flüchen verflucht hast, so daß mein Angesicht so schwarz wie der Rand eines Topfs geworden ist? —- In einer andern Stelle dieses Buchs werde» mehrere dergleichen göttliche Vergehungen, wodurch