Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 277 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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«7? LL AXO dadurch niedergeschlagen, er stieg von seiner Catheder, zerriß die Kleider, zog die Schuhe aus, und setzte sich weinend zum Rabbi Akikm auf die Erde nieder. Aber Gott rächte bas Unrecht seines Rabbi durch Strafgerichte, die er über die Erde kommen ließ, denn der zte Theil der Feldfrüchte und Oelbäume wurde verderbet, so, daßsich auch der Teig, unter den Händen der Bäcker und der knätenden Weiber verwandelte; und alles was Eleastrr am selbigen Tage ansahe, wurde sogleich von rächendem Feuer verzehret. Ja, als Rabban Gamaliel der Vorsteher der verbannenden Gesellschaft an eben dem Tage zu Schiffe gieng, so crhub sich plötzlich ein Seesturm, der ihn sogleich auf sein heutiges Unternehmen schliesseu ließ. Daher er ein Gebet zu Gott schickte, in welchem er sich entschuldigte, daß diese Verbannung des Rabbi Eleastrrs gar nicht um seiner Ehre willen geschehet! sey, sondern um des Exempels willen, daß nicht ein einziger gegen alle zu disputiren, sich unterstehe. Kaum war das Gebeth vollendet, so legte sich der Sturm. —> Weil die Geschichte nunmehro gar zu Jüdischkomisch wird, so brechen wir hier ab, und wiederrufen unser Versprechen, sie zu vollenden, aus Achtung für unsere Leser. Wir kommen wieder auf ihre Lehren von Gott, von welchem sie ferner z) vorgeben, daß er auch weine, ja daß er täglich das Wehe! über sichausrufe, zu welchem Geschäfte er im Himmel ein besonderes Zimmer habe. In dem Buche Rabboe S z heißt