Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Eilftes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 162 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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rk HS *XO Wer am Freytage oder am Rüsttage des Sabbaths stirbt, der fährt wohl, wer aber am Sabbathabende stirbt, der fährt übel, weil er sogleich zu den Höllenstrafen verdammt wird. (Siehe hiervon des Juden 2ten Band, S. rzz.) Am Ausgange des Versöhnungsfestes zu sterben, ist ein grosses Glück, weil man da nach völliger Vergebung seiner Sünden stirbt, hingegen am Rüsttage ves Versöhnungsfestes stirbt man ohne Vergebung, weil an dem Versöhnungstage Mr die Sünden der Lebendigen und nicht der Tobten vergeben werden. Der Tod an der rochen Ruhr, wird für ein gutes Zeichen gehalten, weil fast alle Gerechten an dieser Krankheit gestorben seyn sollen. Wenn einer plötzlich stirbt, so wird es N7NV?Mvll Mises Lhnrufe, d. i. eine gewaltsame Hinreissung genennet, und für ein böses Zeichen erkläret. Dieses versteht sich aber nur von dem, d. i. der nicht achtzig Jahr erreichet hat. s. Ps. 92, ic>. Wer aber in diesem hohen Alter plötzlich stirbt, dessen Tod heißt Mises Geschicke, d. i. die Arrstösung durch einen Kuß, und paßirek für ein sehr gutes Zeichen. Der Tod eines Menschen, der nur einen einzigen Tag krank gelegen, wird N21N1 NWO Mises Dechuftr, d. i, eine gewaltsame Ausstoßung genannt, und für ein böses Zeichen angenommen. Einige halten dergleichen Tod für eine Pest.