Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Sechstes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 91 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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LZ »XO LU?r sortfahrek: „Eine Mißgeburt oder so genannte Mola, soll weder bey den Menschen noch Hey dem Vieh denen darauf folgenden recht gebohrten Söhnlein oder Männlein an der Erstgeburt etwas schaden, weil die Rabbinen lehren, dergleichen Misgeburten brechen die Mutter nicht." Cs Heisset aber in dem schon oft Än'äßnten> Tractat Isre Dech und dem Buche Lebusch» Atteeek Gsthttph ausdrücklich r Wenn eine Frau eine Mißgeburt zur Welt bringet, welche halb wie eist Mensch, und halb wie ein Thier oder Vogel gestaltet ist, oder ein ^120 Gstnda!, (dieses Work Heißt im eigentlichen Verstände ein Schuh hier aber sost es eine Art einer Mißgeburt anzeigey/ welche blos aus einem Stückchen Fleische besteher, das wegen feiner Aehnllchkeit mit einer OchsenzllNge oder Schuhsohle zu vergleichen jst; st hiervon Buxtorfs talm. 2e,ricon,S. i;ii.)sod/r ein ch'LW Schoviu Meruckam , d. i. eine Mola, welche einigermaasen wie ein Meysch tzebildek ist, oder, wenn das Wid stückweise von der Mutter genommen werden muß, so heißt der Sohn, der auf alle dergleichen Arten von Geburt stett folget, kein Eestgebohrner, weil er nicht zuerst die Mutter gebrochen hak. Dahingegen derjenige Sohn,.welcher auf eine Mißgeburt folget, welche die Gestalt eines Fisches, einer Heuschrecke/ eines Wurms, oder eines andern Ungeziefers'hat, oder nach einem Gchovir, welcher mit Wässex oder Blut ang^füllek ist, folget, gelöset werdest Muß, weil Mast lehret, daß alle die nur genast«-