Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Zweytes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 28 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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' »r .. OXO L-Uder Welk, die Töchter der -Menschen sind meine Töchter, und die Söhne derselben sind meine Söhne, und alles, was du flehest, das ist meine, (Es sind dieses die Worte Labans, s.rB.Mos. 3i,V. 43,) weil ich ihnen die Begierde zu Fortpflanzung ' ihres Geschlechts einpräge, und also kommen die Menschen durch mein Bestreben auf die Welt, Hierauf antwortete ihr der heilige, gebenedeyete Gott: Du Rosche, d. i. du Bösewicht, weil ich voraus gewußt habe, daß du dergleichen Reden Vorbringen würdest, sp habe ich dem Abraham, ' -er mich liebet, anbefohlen, öaß er sich und alle die Seinigen beschneiden soll, - weil du nun die Begierde zur Vermehrung des men schlichenGeschlechts denen Menschen beybringest, so soll dein Theil davor deren abgeschnittene Vorhäute seyn." -Wenn aber nach dieser ^ehre die Vorhäute dem Teufel gehören, so wissen wir nicht, wie die Worte des Buchs Gchir Haschirim Rabba, S. '266. Col. 2. damit übereinstimmen kpnnen, denn daselbst heißt es also: „Zu der Zeit, da unser Vater Abraham sich und die Seinen beschnitten Hatte, legte er alle Vorhäute auf einen Haufen. Als aber die Sonnecharauf geschienen hatte,undWürmer darinnen gewachsen waren, so stieg der Geruch davon hinauf zu den heiligen gebenedeyeten Gott, wie ein Geruch des Rauchwerks von Gewürze, und wie der Geruch einer Hand voll Weyrauchs bey dem Feueropfer, und dieses war Gott so angenehm, daß er sprach, wenn des Abrahams Kinder sündigen, und böse Werke thun, so will