Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Zweytes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 27 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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LS DXd'LS N Endlich giebt das Buch Zerorhnmor, S. " 8. Col. 3. bey der Erklärung der Worte des i-sten B. Mösts im gteuCap. V. i4. „Du sollst Staub essen dein Lebelang," noch folgende wichtige Ur, fache an: Nämlich, der Verfasser spricht daselbst, diese Worte zeigen an, daß die Schlange, da sie den Adam zur Sünde verführet hatte, Ursache war, daß er sterben, und wieder zu Staube werdenmußtd, wie auch in der oben angezeigtenSchriftstelle in den folgenden i^ren Verse stehet.:' „Denn du bist Staub." — Dahero ist die Schlange so bestraft worden, daß ihr gleiches, mit gleichen vergolten worden ist, und sie Staub essen mußte, welches auch Iss. in 6;. Cap. V. 2;. saget: „Und ' die Schlange soll Staub oder Erde essen." Deswegen stellet man auch ein Geschirr mit Staub oder Sand zur Zeit der Beschneidung hin, die Vorhaut darein zu legen, damit dieselbe gleichsam als die abgeschnittene Unreinigkeit,, der Schlange zur Speise hingegeben werden möge, so wwes Sprüchw. 25, V. 21. heisset: «Hungert deinen Feind, so speise ihn." Es soll also dieseabgeschnittene Vorhaut gleichsam der WN2 Aachosch ^»ackadinoni, d. i. der alten Schlange ihr Theil seyn, damit sie an dem Menschen fernerhin nichts n;ehr zu fordern haben möge. Wie solches auch das Buch TufHairraz, S. 32. C. Z. ausdrücklich lehret;, denn daselbst heisset es: „Als einstens die alte Schlange (welche sie auch Sanrmael und Iezer Horrm, d. i< die böse Begierde nennen) vor Gott trat, sprach sie: Herr