Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Zweytes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 25 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS GX» LS Mevblieben, diese hätte also Josua itzt auf göttlichen Befehl verrichten müssen. Ferner geben sie, cm: Das Wort priN, welches nach seiner Zahlbedeukung?6z gusmache , beziehe sich zugleich auch auf die z6z Verbothe der Juden, Wer dahero das Geboth der beobachtete, derselbe würde so angesehen, als wenn er sich vor alle diese z6; Verbothe in Acht genommen hatte. —, Die Vorhäute werfen sie um folgender wichtigen llrsachen willen in den Sand: Erstlich, sagen sie, sey die Vorhaut tzine unheilige Sache, wie solches das Buch Ez Hnchnjirn , ausdrücklich sage; „Nur die Vorhaut allein, ist der Unreinigkeit (d. i. den unreinen Geistern) zum Theil gegeben worden; der Mensch aber bleibet hernach twenn dieselbe von ihm wcggeschnitten ist) von oben bis unten herab, als ein Ehest Gottes übrig, deswegen wird hie Vorhaut in hif? (LhdI, d. iin Sand geleget, weil dieselbe Chol, d. i. unheiljg Md nicht heilig ist. Man beliebe hierbey zu merken, daßdas ebräische Wörtchen Cho!, beyde Bedeutungen Sand und unheilig zugleich in sich fasset, Die zweyte Ursache ist, wie gedachtes Ez Hachmm lehret, diese: Man begrabt sie (die' Vorhaut) deswegen in Sand, west es i B.Mos. 32, v. 12. heisset: „Ich will deinen Saamen machen, wie den Sand am Meer," welche Worte Nun in dem 29. Cap. des Rabbi Eliesers etwas weitläufiger also erkläret werden: Nachdem die Israeliten in das Land Canaan gekommen waren, ' Bz sprach