Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Zweytes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 21 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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S-K MX» Ki Nieren.) du lässest mich wissen die heimliche Weiß- Heit." Hierauf folgen die Worte: „Der denew Herren, um der gebundenen Knechte willen, wohl thut, Adam hat den Garten bepflanzet. Moses hat das Meer gespalten.^ Und denn aus i V. Mos. 7, n. „Da aufbrachen alle Wasser der großen Tiefen, und thäten sich auf die Fenster des Himmels." Ingleichen die letztem Worte aus i B. Mos. 8, v.-2. „lind dem Regen des Himmels ward gewehret.^ Endlich wünschen die Juden in der Synagoge dem.Vater des Kindes Mosel tof, d. i. Out Glück. Nachdem nun dieses geendigek, wendensich der Beschneider und der Gevatter mjt dem Kinde, gegen den heiligen Schranks bleiben da ein wenig stehen, lind gehen alsdenn den Schrank vorbey, bringen das Kind bis an die Thüre der Synagoge, und übergeben es den daselbst stehenden Weibern, welche es denn wieder zu seiner Mutter hintragen. . Daß aber der Zug, vor dem heiligen Schrank vorbey gehen muss, wird von denen hochweise'n Rabbmen, aus dem einzigen Worte Miier, bewiesen. Sie bringen nämlich aus dessen Buchstaben, erstlich die Worte: '22^ ^'7)2 d. i. Ein Engel sitze vor dem Schranke, und dann auch noch folgende heraus: 111^ *77ll)2 '22^ d. i. Der Beschneider' soll vor dem Schrank vorbey gehen. B 3 Nach