Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Erstes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2577043-2577050-9903444--1788-2578762- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
er SXS Während der Aeit aber, da das Kind auf dem Stuhle lieget, spricht der Beschneider: ,Aufdein Heil, hoffe lch, Iehovah, ich hoffe auf dein Heil Iehovah, und Halte deine Gebote! Elias, dt! Engel des Bundes, siehe, das, was dein ist, liegt vor dir, stehe doch zu niemer Rechten, und unterstütze mich: Ich hoffe auf dein Heil Iehovah, und freue mich über dein Wort, als wie eil,er, der viele Beute findet." — linter-dessen mm da der Beschneider dieß Herbetet,-gehen auch alle die Uebrigen, die bey der Beschneidung etwas zn verrichten haben, an den Ort wo das Kind lieget, hin; Es sind aber dieses einige Iudenknaben, von welchen der förderste, eine große Wachsfackel, ohngefähr ein Pfund schwer, nebst noch 12 kleinen Wachslichtern nach der Zahl der 12 Stämme Israels vvrantraget, diesem folgt ein andrer, mit einen Becher voll Wein, darüber sonst der.Vorsänger das gewöhnliche Aiddlisechgebct verrichtet, hierauf kommt einer mit dem Veschneidemesser, hinter diesen geht der 4ke mit einer silbernen Schachtel, in.welcher das Pulver liegt, welches nach vollbrachten Schnitt dem Kinde auf die Wunde gestreuet werden soll. Der; te trägt den Verband, womit das Kind nachhero verbunden werden muß. Der 6te nach ihm bringt wieder einen Vechsr voll Wein getragen/aus welchen der Beschneider, wenn er nach vollbrachten Schnitte, dem Kinde das Blut aussaugen will, ein Maul voll nimmt. Der 7W hierauf Hat eine Schüssel voll Sand, in welcher die Vorhaut geleget wird, und endlich