Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Erstes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2577043-2577050-9903444--1787-2578761- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
LS *XO LS » unserm Vater Abraham gesprochen: Wanble vor mir, und scy fromm. Siehe! ich bin völlig bereit, das Gebot zu vollbringen, welches mir der hochgelobte Schöpfer befohlen hat, zu beschneiden,, im Namen des Heiligen, Hochgelobten und seiner Schechina." (Wenn aber der Vater sein Kind selbst beschneidet, so betet er zwar auch nur gedachtes Gebet, setzet aber noch hinzu, meinen Sohn zu beschneiden), nach diesem legt er das Kind auf deSEliä Stuhl, und indem er dieses thut, mußer schlechterdings därzu sagen: dieses ist des Elia Stuhl. Denn, wenn er dieses nicht ausdrücklich sagen sollte, heißt cs daselbst, so setze sich Elias gewiß nicht darauf. Wie denn auch hiervon dasBuch bNinhagim, S. 69. Col. 2. deutlich folgendes schreibt: „Als man eine Zeit lang nicht zugeben wollte, daß die Juden/ ihre Kinder beschneiden sollten, so hak sich der Prophet Elias aus Verdruß in eine Höhle verstecket, bis der-Schöpfer zu ihm sagte: Was machst du hier Elias? worauf er geantwortet: Ich eifere um den Jehovah, den Gort Israel, denn die Kinder Israel übertreten deinen Bund. ,s. r B. der Kön. Cap. am 19,0. io. Diese Antwort nun hat dem Schöpfer sowohl gefallen, daß er darauf zu ihm gesprochen : Weil du dich dieser Sache so annimmst, so sollst du hinführo bey allen Veschneidungsn gegenwärtig seyn, damit du selbst bezeigen kannst, daß sie dieses Geboth halten. Dieserwegen nun soll man auch laut sagen: Dieses ist deS Eliä Stuhl, denn sonst kömmt er nicht."