Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Erstes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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5 , A-L »Xd L-L gleichsam die Gestalt des Buchstabens iv Schm. Last er hingegen den einen Arm in der Ruhe liegen, und strecket nur den andern von sich, so bekömmt er die Figur des Buchstabens i Dallet. Der Bund der Beschneidung aber stellet den Buchstaben i Jod vor, deswegen hat ein seder Beschnittener dieses Heilige und große Siegel Gottes an seinem Leibe. Da hingegen bey denen i l.tnbeschnittenen der letztere Buchstabe dieses Namens fehlet, wodurch denn aus den beydeu ersten Buchstaben der unheilige Name "iDSchcd.d.i. Teufel, entstehet. , Betrachten wir nun zugleich den ausdrücklichen und oft wiederholten Befehl Gottes bey dieser Sache, und, daß Gott würklich durch die Beschneidlmg mit Abraham und dessen Nachkommen in einen Bund getreten war, ingleichen wie ernstlich auch Gott der Herr, dieses Geboth vollzogest wissen wollte; indem z. E. Moses selbst, wollte er asiders sein Leben erhalten, seinen Sohn sogar noch, da er auf der Reise begriffen war, beschneiden lassen mußte, nach den 2 D. Mos. am 4, v. 24. u. 2;. Ferner, da die Kinder Israel, als sie auf der beschwerlichen Reise in der Wüsten die Beschneidung unterlassen hatten, durch Josua von neuen einen geschärften Befehl von Gott erhielten, sich beschneiden zu lassen, s. Jos. am;, v. 2. so darf man sich gar nicht wundern, daß die Veschneidung bey denen Juden in so hohen Werthe ist, und sie fast ganz allein dadurch ihre künftige Glückseligkeit zu erlangen glau- A z' den.