Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Erstes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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« LZ »X* LZ folgenden erhabenen Worten : „Rabbi Mepeu sagt: Die Beschneidung ist sine sehr grosse Sache, denn Abraham ist wegen aller seiner guten Werke, die er gethan harte, doch nicht eher vollkommen genannt worden, als bis er sich selbst beschnitten hatte, wie i B. Mos. 1,7, v. i. gesaget wird: Wandle vor mir, und sey vollkommen," -— Und in folgenden 21. Vers heisset es: „Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak," —. An einem andern Orte daselbst wird gesagt: „Die Beschneidung ist eine sehr vortreffliche Sache; denn wenn diese nicht wäre, so hätte der heilige und gebenedeyete Gott auch seine Welt nicht geschaffen, wie Jerem. zz, v. 25. gesaget wird: Wenn nicht mein Bund." — Rabbi sagt: Die Beschneidung ist so groß, daß sie allein, allen übrigen Geboten Gottes zusammen genommen, gleich zu schätzen ist, wie es im 2ten Buch Mos. Cap. 24,v. 8. heisset: „Siehe, das ist Vas Blut des Bundes, den der Herr mit euch machet, über allen diesen Worten." Das Buch Zorsrhammor, schreibet hiervon in der parascha, Lech, Leche, also: „Die Vefchneidung ist eine so hohe Sache, daß nur allein deswegen Israel das Gesicht der Schechina, oderherrlichen Majestät Gottes, sehen wird. Denn Hiob 19, v. 26 stehet : „Ich werde aus meinem Fleische Gott sehen." Es will aber dieses hier so viel sagen: um der Beschneidung meines Fleisches willen, werde ich Gott sehen. Ja darum nur ganz