Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 335 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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HS »XO HS zrr handelt, wenn einige Rabbinen sich den tkhalizaschuh fast allemal sehr theuer bezahlen ließen. Ein jeder also, der seine Seele lieb hätte, müsse sich dafür hüten. , Was nun die eigentliche Gestalt des Chalizaschuhes betrift, so wird solcher in dem Buche Bolbo, S. 91. Col. i, uyd in dem Tract. Eden Häestr im ^69. Abschnitte also beschrieben: Es ist ein von glatten Corduan (welcher aus dem Fel« le einer Kuh oder eines Bockes gemacht worden ist) ganz, sowohl an dem Oberkheile als denen Sohlen, verfertigter Schuh, welche beyde Theile statt der Nach mit einem ohngefähr einen halben Finger breiten weißen kalbledernen Riemen zusammen geschlungen, und in die Querlöcher, die sowohl in dem Oberals Untertheile des Schuhes befindlich sind, eingezogen werden. Gedachter Riemen gehet alsdenn oben bey dem Rißzwischen dem Hinter-und Oberschuhe in ungleicher Länge herfür, so daß er an der rechten Seite desselben, über iZ Elle, an der linken aber nur Z Elle lang ist, an welchen die gewöhnlichen Knoten geknäpfet sind, die bey ihnen drrnvin Chommertd genennet iverddn. (s. hiervon Buxkorfs ChaldäifcheS und Rübbinisches Lexicon, S. 790.) Das . Hinkerleder ist von der Sohlen an H Elle hoch, und wo es^un die Fersen herumgeschlungen wird, einen Daumenbreit schmaler. An diesen Leder nun sind zur rechten Seite drey breite mit Querschnitten versehene Riemen, die sie Lull<ros,d, i. Schleifen, heissen; an der linken aber sind