Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Zwölftes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 188 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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»88 GXG nung des Rabbi Simeons des Sohns Menaßja, aus i. B. Mose 2, 22. also: Gott der Herr, spricht Moses, bauete ein Weib aus der Ribbe Adams rc. dieses giebt zu erkennen, daß Gott die Eva geflochten, und sie darnach also dem Adam zugeführet habe. Denn das Wort sZ'i V<rgiden, er bauete, ist hier durch flechten zu überfttzen, wie sie behaupten. Und das zwar deswegen, weil in Seestädten ein weiblicher Zopf> der, sonst nach der Caldaischen Sprache Ilta, genennet wird, Bmjeta, heisset. Dieß aber kommt von dem Stammworte ki2Z Banah her, und soll gleichsam soviel bedeuten als ein Gebäude. —> Eben so beruft sich auch der Talmud, Tr. Berachorh, S. 6z. C. i. aufdie MeynuNg des R- Jeremias, Eliesers Sohn, welcher auch behauptet, daß Gott des ersten Menschen Gchufchwm, d. i. sein Brautführer gewesen. — Noch eine andere hieher gehörige Stelle, findet man im Buch Othioeh, S. 6. Cöl. 2. allwo es heisset: „Aus der Ribbe, welche Gott von Adams Ribben genommen, hat er ein Weib gemacht, und sie gewaschen, gesalbek, ihr ein Hemd angezogen, ihr die Haare geflochten, und, sie hernach mit dem Adam vermählet, unter einer Begleitung, von vielen Millionen Engeln. Denn die ganze. himmljche pemalja, oder Familie, war mit Gott zudem' Paradiese herab gestiegen. Einige derselben, hatten in ihren Händen Geigen, Cymbely und Harfen gehalten, und spielten darauf vor Adam, wie Jung-