Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Eilftes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 166 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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,66 GX» Verbunden gewesen; so gäbe dieses eine höchst unglückliche Ehe. — Wir könnten hier, wenn wix weitläuftig seyn wollten, sogar einjge Gebete hersetzkn, in welchen sowohl Mannsals Weibspersonen, um ihren Zii't Siwug, d. i. derjenige, der ihnen von Gott schon bcy Erschaffung der Welt zugerheilet gewesen, Gott zu bitten angewiesen werden. Doch dieß wollen wir lieber vorbey gehen. Heutiges Tages aber sehen die Juden leider, eben so wie andere, bey ihren Heyrachen mehre-n- -theils blos allein aufs Geld. Das ist die Triebfeder, und fast die einzige Absicht ihrer meisten Ehe-Verbindungen. Daher schreibt BodenschaH im 4ton Theile S. rzi. ganz recht: „Die Juden sind in ihren Heyrathen sehr intcreßirek. Sie handeln um einander ärger, als um ein Stück Vieh, Sie bedienen sich dabey gewisser Kuppler und Kupplerinnen, welche im Voraus, als wie vor sich, sowohl bey dem Vater der Tochter, als bey dem Vater eines Sohnes anfragen, und hören wieviel die Aeltern auf beyden Seiten ihren Kindern mitgeben wollen. Da denn hernach aufbeyden Seiten so lange geboten und gehandelt wird, bis endlich der Kauf durch Handschlag richtig gemacht ist."—Dahero können auch heutiges Tages, durchs Geld, welches nach den eigenen Ausspruch des kalmudischen Tractats Aidduschin, S. 71, auch die Hurenkinder reiniget, jede, sie seyn wer sie wollen, Ungelehrte, oder auch solche, bey